Schattenbahnhof
Gleisplan

Die erste Version der Anlage Katzbach

Im Jahre 2001 verschenkte ich mangels Kaufinteressenten die Anlage, die mein Vater etwa im Jahre 1970 für mich als Knirps begonnen und die ich als Halbstarker fertig gestellt hatte. Behalten habe ich das rollende Material - Wagen und Loks von PIKO-N. Im Hinterkopf hatte ich schon vorher den Plan, eine neue Anlage zu bauen - diesmal mit modernen Gleisen, damit die lästigen Kontaktprobleme mit den Blechschienen von PIKO-N ein Ende haben. Zum Testen hatte ich mir 1993 zwei Fleischmann-Weichen und ein paar Gleise gekauft und war überrascht wie störungsfrei die Loks darauf fuhren. Trotzdem dauerte es bis November 2004, bis ich mich an eine konkrete Planung machte und begann, das Vorhaben in die Realität umzusetzen.

Es sollte eine einfache transportable Anlage werden - ohne technischen Schnickschnack, mit viel Landschaft, durch die man einen Zug fahren sehen kann. Bald wurde klar, dass nur ein sehr lang gestrecktes Format dafür in Frage kommt. Die Breite von 50 cm war schnell entschieden - damit komme ich mit Fleischmanns R2 um die Ecke. Bei der Länge schwankte ich lange zwischen 1,5 und 2,4 m. Letztlich entschied ich mich für 2 m glatt. Dieser eine Quadratmeter sollte bei einem erneuten Wohnungsumzug problemlos durch jedes Treppenhaus passen. Die Technik wurde auf das Nötigste reduziert. Es gibt nur einen Stromkreis. Abschaltbare Gleisabschnitte habe ich vermieden, und statt dessen die Funktion der "denkenden" Weichen benutzt - das Gleis, das nicht befahrbar ist, wird von der Weiche abgeschaltet. Alle Weichen werden elektrisch, aber von Hand, geschaltet. Die Belegung im Schattenbahnhof sollte später per Lichtschranken gemeldet werden. Alle Schalter wurden erst einmal provisorisch in die Oberfläche gesetzt, damit ich schon einmal einen Probe(spiel)betrieb machen kann. Gefahren und geschaltet wird analog und erst einmal mit einem alten geborgten Trix-Fahrtregler. Ein Fahrpult kam später. Um den Eindruck einer Tischplatte zu verwischen, habe ich im linken Teil ein rundes Loch in die ansonsten ebene Platte gesägt. Dort ist ein See entstanden, der unter dem Niveau der Platte liegt. Die dahinter liegenden Felsen stürzen von der Bergstrecke hinunter bis auf den tief liegenden See.

Im Laufe der Jahre wurde die Anlage mehrmals umgebaut. Dies ist jedoch eine längere Geschichte Sh0

Thema:
Nebenbahn in einer Vorgebirgsregion mit abzweigender Stichbahn zu einem Ausflugsgebiet. Kreisverkehr. Ländlicher Bahnhof mit Lokstation. Epoche III der DR. Betrieb mit Dampf- und Dieselloks.

Zahlen und Fakten:
Maße: 200 x 50 cm
13 Weichen, davon 5 im Schattenbahnhof
Dreigleisiger Schattenbahnhof
58 cm Maximale Länge von Personenzügen
Gleissystem: Fleischmann
Steigung auf der Bergstrecke: 2,5 %
Steigung auf der Ringstrecke: 0 %
Rahmen aus 75x18 mm Kieferleisten mit 3 Verstrebungen.
Fläche aus 5mm Pappelsperrholz.


2005. Betriebsfertiger Rohbau

2009. Hier schon ohne Paradestrecke an der Vorderkante.
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