Über ...

... diese Seiten.

Als ich Anfang der 1990er Jahre als Software-Entwickler zu arbeiten begann, befand sich das Internet erst im Entstehen. Anfangs hatten Webseiten nur den einen Zweck: Einfacher Zugang zu nützlichen Informationen. Keine Online-Shops. Keine Online-Spiele. Videos erst viel später. Eher keine stylischen Effekte, um zu beeindrucken. Inhalte dominierten. Bandbreite war ein wichtiges Thema. Obwohl ich später auch an der Entwicklung von WEB-Applikationen mitgearbeitet habe, schätze ich bis zum heutigen Tag diese Philosophie. Jede der hunderten von Webseiten hier ist handcodiertes, menschenlesbares HTML, das nur dazu dient, Informationen zu liefern. Der gesamte Inhalt ist statisch, was die Notwendigkeit einer dynamischen Seitengenerierung überflüssig macht. Dadurch also kein "visuell aufregendes" Seitendesign, dass nur vom Inhalt ablenkt. Ganz zu schweigen davon, dass generierte Webseiten heutzutage kein bisschen zurückhaltend sind, was die Menge an Code angeht, die zum Rendern benötigt wird. Außerdem absolut werbefrei, ohne Tracking und frei von nervigen Cookie-Nachfragen. Nur an sehr wenigen Stellen wird von mir sparsam Java-Script auf Browser-Seite verwendet.

Oh, und ja, ich verwende immer noch einige Legacy-Elemente, wie z.B. Tabellen, für das Seitenlayout. (Frames verwende ich nicht mehr, weil zu meinem Ärger moderne Browser diese immer schlechter unterstützen.) Und warum? Weil es einfach ist. Weil es den gewünschten Effekt erzeugt. Scripte verwende ich nur, wenn es anders nicht geht. Weil nicht alle Browser diese gleich interpretieren, trotz gegenteiliger Behauptungen. Dieser Ansatz macht die Seiten hoffentlich kompatibel für so ziemlich jeden bekannten Browser, und sogar vorwärtskompatibel für solche Dinge wie mobile Apps, ohne die Notwendigkeit für mehrere Versionen oder Browser-Erkennungscode. Man darf das auch gerne bei mir abgucken, so wie ich es bei vielen anderen Leuten auch abgeguckt habe (Ctrl+U und schon ist man da.).

Wer also meint, dass meine Webseiten langweilig sind, kann ja gleich wieder aussteigen. Ich jedenfalls ziehe es vor, meine Energie in die Erzeugung gut lesbarer, anschaulicher, verständlicher und nachvollziehbarer Inhalte zu stecken und nicht etwa in visuelle Effekte.

Offenbach, den 13.5.2021 (Update am 19.5.2026)

PS: Diese Seite wurde angeregt durch ein sehr ähnliches Statement von David K. Smith. David hat inzwischen seine Seiten stark überarbeitet und den ursprünglichen Text dabei entfernt.

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